mirrorrorim, 2019

Indem wir eine Landschaft durchwandern, können wir uns nicht nur ihre, sondern auch unsere eigene Emotionalität und Geschichte erschließen. Ich begreife Landschaften nicht als Oberfläche, sondern eher als eine Art Schwamm, der Geschehnisse und Stimmungen aufsaugt, weil wir darauf einwirken.

Momente der Reflexion und des Trosts tauchen auf; es geht also eher darum, eine Landschaft „zu fühlen“ anstatt zu sehen. Wir wenden uns somit nicht nur der Natur, sondern vielmehr unserer eigenen Natur zu.

fotografische Sequenz aus 15 Bildern, 2019, realisiert in Cork und Dunfanaghy, Irland.